Heizzentrale


Die Heizzentrale im Schulhaus Ebni besteht aus einem Holzschnitzelkessel, einem Ölheizkessel und einer thermischen Solaranlage auf dem Dach der Sporthalle. Alle drei Wärmeerzeuger wurden im Jahr 2012 neu erstellt. Die thermische Solaranlage dient primär der sommerlichen Brauchwassererwärmung, der Holzkessel kann damit in den Sommermonaten abgestellt werden.

Geplant wird eine Wärmpumpenanlage, um die Kapazität der Zentrale zu erhöhen, damit auch zukünftig viele Gebäude angeschlossen werden können.
Durch das Konzept mit mehreren redundanten Energieerzeugern kann eine zuverlässige Wärmeversorgung gewährleistet werden.

 

Übergabestation / Kundinnen und Kunden

Die Wärme wird mit entsalztem Wasser über Fernleitungsrohre zu den Kundinnen und Kunden transportiert.
Der Transport erfolgt unterirdisch in gut isolierten Rohren, um Wärmeverluste auf dem Transportweg so gering wie möglich zu halten.


Vorteile

  • Reduktion von CO2-Emissionen
  • Nutzung regionaler Ressourcen, Holzschnitzel

  • Günstiger Preis für ökologische Wärme und Kälte
  • Freiwilligkeit: Keine Anschlusspflicht
  • Schutz vor steigenden CO2-Abgaben
  • Schutz vor zunehmend strengeren Bau- und Sanierungsvorschriften

  • Energieautarkie durch Nutzung lokaler Ressourcen
  • Zusätzliche Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region für Planung, Bau, Unterhalt und Betrieb

  • Keine Kesselwartung, keine Reinigung durch Kaminfeger
  • Platzgewinn: Weder Heizkessel und Kamin nötig - Platzbedarf beschränkt sich auf die Übergabestation
  • Instandhaltung und Störungsdienst: Die Netze werden rund um die Uhr überwacht
  • Versorgungssicherheit: Energiezentrale und Leitungsnetz wird 365 Tage whrend 24h berwacht.