Wichtigste Infos
Ihr Anschluss
- Ökologisch vorbildliches Wärmeprodukt
- Einhaltung der im Baugesetz geforderten Energiestandards
- Preis und Preisstabilität
- Sicherheit der Energieversorgung durch mehrere Energieerzeuger
Link zum Plan mit den eingezeichneten Gebieten.
Es muss eine hydraulische Heizverteilung vorhanden sein, sprich Bodenheizung oder Radiatoren.
Förderung und Beratung rund um Energie | Kanton Zürich
Anschluss an ein Wärmenetz
Falls Sie einen Heizungsersatz ins Auge gefasst haben, ist eine sorgfältige Planung sinnvoll.
Fördermittel
| ≤ 15 kWth | CHF 5'200.- |
| > 15 kWth | CHF 5'200.- + 100.-/zusätzlichen kWth |
Erstinstallation Wärmeverteilsystem
Wenn Sie eine dezentrale Elektroheizung oder dezentrale fossile Heizung ersetzen, können Sie von zusätzlichen Fördergeldern für die Erstinstallation des Wärmeverteilsystems profitieren. Bitte beachten Sie, dass Sie hierfür ein zusätzliches Fördergesuch einreichen müssen.
Bei Interesse erstellen wir für Sie eine Preiskalkulation. Dazu sind Angaben zur bisherigen Heizleistung, Heizungsanlage und / oder zum Energiebedarf der letzten Jahre (optimal der letzten drei Jahre) notwendig.
Kontaktieren Sie uns per Formular, E-Mail oder Telefon. Kontakt
Entscheiden Sie sich für einen Anschluss an den Energieverbund, wird der Energieliefervertrag erstellt. Die gegenseitige Unterzeichnung des Vertrages löst die Bestellung des Anschlusses aus.
- Die Fernwärmeleitungen werden erdverlegt in den Heizungs- bzw. Technikraum des zu erschliessenden Gebäudes gezogen.
- Meist wird zuerst die bestehende Heizung rückgebaut. Danach wird die neue Kompakt- bzw. Übergabestation eingebaut und an die Fernwärme-/Fernkälteleitungen sowie die bestehende hydraulische Heizverteilung angeschlossen.
- Die Verlegung der Fernwärmeleitungen sowie deren Anschluss an die Kompakt- bzw. Übergabestation erfolgen durch ein von EVNB beauftragtes Unternehmen. Den Rückbau der bestehenden Heizung sowie der Anschluss der Kompakt- bzw. Übergabestation an die hydraulische Heizverteilung werden durch einen Heizungsbauer ausgeführt.
Allgemein
Bei einem Energieverbund wird Wärme und teilweise auch Kälte zentral erzeugt und über Leitungen an Kundinnen und Kunden verteilt.
Dies macht Sinn, wenn die Energie auf Basis von erneuerbaren Ressourcen oder durch nicht genutzte Abwärmequellen erzeugt wird.
Im Energieverbund Neftenbach dient lokales Holz in Form von Holzschnitzel als Energiequelle die Energieerzeugung wird mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe ergänzt.
Die Energiezentrale befindet sich im Schulhaus Ebni.
In der freien Natur sind diverse Wärmequellen vorzufinden, so zum Beispiel Flüsse, Seen, das Erdreich oder die Umgebungsluft. Diese Wärme ist aber auf tiefem nicht direkt nutzbaren Niveau vorhanden. Etwas höhere Temperaturen weist das Abwasser von Kläranlagen auf. Diese Wärme ist aber auf tiefem nicht direkt nutzbaren Niveau vorhanden. Wärmepumpen bringen die Wärme durch den Einsatz von Strom auf ein höheres Temperaturniveau, als Nebenprodukt entsteht Kälte. Da die bereits bestehende Wärme nur auf ein höheres Temperaturniveau gebracht werden muss kann dies mit verhältnismässig wenig Stromeinsatz erfolgen.
Da nun sowohl nutzbare Wärme, aber als Nebenprodukt auch Kälte entsteht lässt sich beides optimal in einem Energieverbund nutzen. Bedarf an Kälte haben Gewerbe, Industrie und moderne Wohnbauten aufgrund der grossen Fensterflächen.
Der Transport erfolgt unterirdisch in gut isolierten Rohren, um Verluste auf dem Transportweg so gering wie möglich zu halten.
Eine Holzschnitzelheizung, auch Hackschnitzelheizung genannt, ist eine Art von Holzheizung, die kleine Holzstücke, sogenannte Hackschnitzel, als Brennstoff verwendet.
Finanzielles
Der Preis wird in 4 Komponenten aufgeteilt:
- Einmaliger Anschlussbeitrag: Investitionsbeitrag zum Anschluss an den Energieverbund.
- Grundpreis in CHF/Jahr
- Leistungspreis in CHF/kW/Jahr
- Energiepreis in Rp./kWh/Jahr
Die Preisentwicklung wird transparent und kostengerecht vollzogen. Der Wärme- und Kältepreis wird kostengerecht nach Material-, Lohn-, Elektrizitäts- und Holzschnitzelkosten indexiert. Dazu werden Indizes des Bundesamtes für Statistik herangezogen. Da es sich beim Projekt um ein kapital- aber nicht ressourcenintensives Projekt handelt sind die Preisschwankungen gegenüber individuellen Lösungen auf Basis von Öl oder Gas geringer. Die kostengerechte Indexierung stellt zudem sicher, dass der Wärme- und Kältepreis langfristig marktfähig ist. Kundinnen und Kunden haben somit optimale Planbarkeit und finanziellen Schutz.